Mitte April wurde mir an einem Donnerstag bescheid gesagt, dass es am naechsten Tag nach Santiago zu einer Monatsorientierung geht. Hatte ich zuerst eigentlich gar keine Lust drauf. Am naechsten Tag haben wir uns zuerst von Dinah verabschiedet (das ist eine deutsche, die ein CSP hier gemacht hat im Jahr 04/05 und die fuer n Monat zu Besuch war) und dann ewig versucht einen Bus nach Santiago rauszuwinken … was nicht geklappt hat denn die waren alle voll! (Mit den Bussen funktioniert das hier so: man stellt sich an die Bushaltestelle – PanameƱos auch einfach so an den Strassenrand – und winkt einen Bus raus der in die Richtig faehrt wo man hinmoechte … Busfahrplaene gibts hier nicht und manchmal fahren die Busse auch ganz woanders hin als es eigentlich drauf steht).

Wir (achja wir das sind uebrigends Morgan und Tracey die auch beide im Maerz angekommen sind hier in Nata) sind dann dann in nem Kleinbus nach Aguadulce und von da aus dann – zu meinem leidwesen – mit nem Kleinbus weiter nach Santiago. Leider sind die Kleinbusse der Horror fuer grosse Menschen, ich hab also ne Stunde zusammengefaltet dort im Busgehockt und ueber jede Bodenwelle gemeckert . In Santiago haben wir dann Maruquel getroffen und eine Austauschuelerin aus Belgien die das Wochenende den beiden offiziellen AFS’lern assistiert hat. Haben dann da gegessen … also ich … waehrend die anderen nur was getrunken haben (ich hab hier staendig hunger!) und dann kam auch schon der Rest aus Panama angetrudelt, insgesamt waren wir dann 2 deutsche, 2 belgier, 2 japaner, 2 neu seelaender, 1 kanadierin, 2 oesterreicher .. ich glaub das wars auch shcon naja und die 2 panameƱier von AFS halt war also ne sehr kleine aber coole Truppe. Bei den Leuten aus Panama war dann auch Michael wieder mit dabei. Dann ging der Buswahnsinn weiter. Wir sind nach Santa Fe gefahren, was mir natuerlich erst wieder unmittelbar vorher gesagt wurde … Als wir dann in den uebervollen Bus eingestiegen sind gabs natuerlich kaum noch Sitzplaetze. Michael konnte noch einen ergattern waehrend mein Ruecken eine Paralelle zur Busdecke gebildet hat. Als ich dann gefragt habe wie lang das hier geht und darauf hin die Antwort bekam „Gute 1 1/2 Stunden“ waer ich umgefallen wenn das moeglich gewesen waere … es hatte dann aber jemand mitleid und mir seinen Platz gegeben – neben der Hitze im Bus wars dann also doch ganz gechillt.

In Santa Fe angekommen erstmal ueber die Landschaft gestaunt, das Bettenlager aufgebaut, die Leute naeher kennengelernt und was gegessen. Wir haben da in einer Finca hausiert die der Familie vom Jose-Maria gehoert .. einer von AFS mit wohl ner Menge Geld ;)

Am naechsten Tag sind wir dann alle ausgiebig im Fluss dort schwimmen gegangen, haben kurz ueber die AFS Regeln gesprochen und sind dann noch Todesmutig von einer Bruecke gesprungen, gegen jegliche Badesicherheitsgrundsaetze natuerlich :P . Am Nachmittag haben wir dann noch etliche Zettel beschrieben mit wies bis jetzt ist – was ist mit den Gastfamilien, mit der Arbeit – Schule usw. Dann gabs noch Einzelgespraeche und wir haben noch einen Film gesehen. Am Sonntag war dann auch leider schon Rueckreise angesagt war aber im nachhinein n total cooles Wochenede wo ich wirklich extrem nette Menschen kennengelernt habe.

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